* „Hundertschaften von Archäologen haben ihrer Wissenschaft kaum so viele Erkenntnisse und Einsichten liefern können wie ein einziger technikbegabter, von seiner Arbeit besessener Autodidakt. Das darf man wohl so sagen – nicht um die Archäologie herabzusetzen, sondern um die unschätzbaren Verdienste des Luftbildfotografen Georg Gerster ins rechte Licht zu rücken... (eine) faszinierende Qualität der Luftaufnahmen, in die man sich versenken möchte wie in Kunstwerke.“ (aus der Bespechung der FAZ, 2004, des Buchs „Flugbilder aus Syrien“) * „Tausende von Kilometer liegen zwischen den Orten, Tausende von Jahren sind zwischen ihrem Entstehen vergangen – die Ausstellung rückt die Werke einfach salopp nebeneinander: hier Sri Lanka, da Israel, ein Abstecher nach Schottland, schon ist man in Syrien. Das geografische Rechenzentrum im Kopf mag in Turbulenzen geraten. Aber der Spass ist unermesslich.“
(„Die Zeit“, 2003, über die Ausstellung „Flug in die Vergangenheit“)
* „Georg Gerster hat es an die Spitze der Gilde der Luftbildfotografen gebracht, nicht bloss, weil er besser als die meisten versteht, wie Lichteinfall, Schattenschlag, Farbstiche von Atmosphäre und Filmmaterial zusammenspielen, sondern weil er mit dem Wissen und der Kultur der Erde eng verbunden ist. Erst die Kombination von seinem breiten Bildungshintergrund mit seinem klar messenden Adlerauge macht ihn zum Doyen seines Metiers.“ (aus der Besprechung der NZZ, 2003, des Buchs „Flug in die Vergangenheit“)